11.1.2011
Es betrifft eigentlich alle Hundchen, aber da ich ein Biewerli bekommen habe, verfasse ich nur schnell meine Gedanken:
Wenn man einen so herzigen kleinen Wonneproppen (wie ein Biewerli) bekommen darf, sollte man eines wissen, nämlich, dass es ein Lebewesen ist, das auf uns angewiesen ist.
Vor allem braucht er (oder sie) viel Liebe, Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit, Sicherheit und immer ein liebes Wort.
Sollte der Kleine am Anfang seine Geschäftchen wie Pippi oder ein Pullerchen lieber drinnen machen als draussen, einfach ohne Worte wegputzen und ignorieren.
Ja nicht anschreien, das ist da tabu.
Es würde den Kleinen nur erschrecken und er würde vor dem neuen Besitzer Angst haben. Lieber nimmt man den Kleinen und geht nach draussen, macht einen kurzen Spaziergang, und wenn er dann noch einmal ein Pippi macht, rühmen, rühmen, rühmen und mit einem Gudeli belohnen.
Der Kleine wird sehr schnell merken, dass es eine Belohnung gibt, wenn er sein Geschäftchen draussen macht.
Biewerlis sind sehr liebe intelligente, schlaue und sehr gelehrige, aber sehr sensible Hundchen.
Darum nie anschreien oder böse werden mit ihm. Wenn man ihn bestrafen will, einfach ignorieren, das ist Strafe genug.
Das liebt er gar nicht, er will dann wieder lieb sein und läuft hinter einem her.
Übrigens, nur kurz bestrafen, ungefähr eine halbe Minute, das reicht.
Dann muss man ihn erlösen, ihm sagen, dass es ja nicht so schlimm sei.
Er wird sich schon merken was er falsch gemacht hat.
Wenn man zuviel Zeit verstreichen lässt und ihn nicht erlöst, wird er traurig und dass wollen wir ja nicht.
Wir wollen doch glückliche, lustige, aufgestellt Hundchen.
Also, alle die ein kleines Biewerli bekommen, seid lieb, schmust, spielt, knuddelt mit ihm.
Lasst ihm aber auch eine Auszeit zum Schlafen, das braucht er am Anfang noch häufig.
Zuerst einen Welpen-Schule-Erziehungskurs wenn man ihm etwas bei bringen will ist nicht schlecht, dort lernt man, wie man einem Hundchen etwas beibringen kann.
Sobald der Kleine etwas gut macht belohnen, das checkt er nämlich sehr schnell.
Sie werden eine riesige Freude haben an Ihrem neuen Familienmitglied.
Übrigens kann man auf spielerische Weise und viel Liebe einem Biewerli viel mehr beibringen, ohne dass man schreien muss.
Geduld ist mehr wert als schreien.
Da ich ja einen so kleinen Sonnenschein habe, kann ich Euch allen nur sagen, es lohnt sich, genügend Zeit aufzubringen und immer etwas zu probieren.
Die Beschäftigung mit dem Hundchen bringt nicht nur dem Kleinen etwas sonder auch dem Besitzer.
Es ist nämlich immer schön zu sehen, welch eine schnelle Auffassungsgabe die Biewerlis haben.
Erziehung wie Sitz, Platz, Steh, Beutelchen suchen und tragen, mache ich mit meinem Biewerli zwischendurch auch in der Wohnung.
Am liebsten aber schon draussen oder beim Spazieren gehen.
Ich kann mich da immer amüsieren, sobald er den Beutel zurück bringt und in meine Hand legt will er ein Gudeli.
Wenn er die Hand verfehlt und er das Beutelchen daneben platziert sage ich dann nur Hand, und schon legt er es in meine Hand.
Nur nicht aufgeben, immer den Befehl durchziehen. Dann weiss das Hundchen, dass es ein Gudeli gibt, aber nur wenn er den Befehl richtig ausführt.
So, nun habt Ihr alle wieder einmal einen kleinen Bericht von der Hexe, die Euch alle grüsst
Filou 2011
Filou 2011
Filou 2011
