WWA Tag
Februar 2011
Liebe Yvonne
Nun ist er da, der grosse WWA Tag. Wir sind abgefahren und haben unsere (eure) Kylie my Darling
mitgenommen. Thomas und ich sind glücklich, dass nach dieser "langen" Zeit des Wartens endlich
unser neues Familienmitglied (mein Baby) zu uns kommt. Wir wünschen dir, Detlef, Beauty und
unseren kleinen Freunden viel Kraft, damit ihr diese Trennung gut überwinden könnt. Du weisst ja,
dass auch dieser Moment mich emotional sehr aufgewühlt hat. Es ist ja nicht für immer - doch, es ist
hoffentlich für immer, dass sie bei uns bleiben darf. Selbstverständlich werden wir euch gelegentlich
besuchen und der Besuch bei uns ist ja auch noch offen. Ihr müsst dann im Frühjahr oder Sommer
unbedingt mal zu Kylie kommen und ihr neues Zuhause anschauen. Selbstverständlich mit unseren
kleinen Freunden!
Jetzt wo ich diesen Brief schreibe, kommen mir so viele Erinnerungen in den Sinn. Ich weiss noch
genau, als wir euch am 5. Juni 2010 zum ersten Mal besucht haben. Unserseits war schon eine
Wahnsinns Sympathie für euch und eure Hunde vorhanden. Yvonne, was haben wir in der Zeit seit
wir uns kennen zusammen gelacht und geweint, gebangt, gehofft und uns gefreut. Eine Zeit, die ich
nie vergessen werde.
Nun möchten wir dir nochmals Danke sagen! Danke für das, was du für unsere Kylie und uns alles
gemacht hast. Neun Wochen hast du sie behütet, ihr die Welt geöffnet und sie auf das Leben
vorbereitet. Wir wissen, für dich ist das selbstverständlich, wir schauen das aber nicht so an.
Vielen, vielen Dank für deine so wertvolle Hingabe für unsere Kylie.
Lieber Detlef
Auch bei dir bedanken wir von Herzen, fur das, was du für unsere Kylie und für uns alles gemacht
hast. Du hast so viel Zeit von deiner Freizeit "geopfert", damit wir via Homepage am Aufwachsen von
Kylie teilnehmen konnten und dies bis zuletzt. Für die Fotos, welche du uns zu Beginn immer gemailt
hast, für das wunderschöne Video welches du uns beim letzten Besuch geschenkt hast, sagen wir dir
hier nochmals vielen, vielen Dank.
Deine Arbeit für die HP hat ja nun einen nahtlosen Übergang. Bitte mach weiter so!!! Eure HP
spiegelt die Menschen, die ihr für uns seid: freudig, fröhlich, interessant, tierliebend, einfach toll!!!!!
Nimm nun Yvonne in die Arme und drücke sie ganz fest von uns.
An euch beide
Ihr seid zwei wunderbare Menschen, bitte bleibt so wie ihr seid. Auch ein grosses merci für eure
Gastfreundschaft, welche ihr uns immer entgegen gebracht habt.
Nehmt bitte Mami Beauty auf den Arm und gebt ihr einen dicken Kuss von Kylie und uns.
Nun wünschen wir euch mit den neuen Babys viel Glück und auch so viel Freude, wie ihr sie mit Baby
Kylie hattet. Alles Gute, Gesundheit und noch ganz viele Hundebabys! !
Auf Wiedersehn sagen euch und unseren kleinen Freunden
PS. Selbstverständlich rufe ich euch morgen an und erzähle wie der erste Tag verlaufen ist.
Jasmin mit ihrem Schatz Kylie
1. Brief
Ende Februar 2011
Wuff, wuff, hallo Mami Yvonne und Papi Detlef
Nun bin ich schon eine Woche bei meinen neuen Eltern und fühle mich „biewerwohl“. Ich muss euch unbedingt erzählen, was ich alles schon erlebt habe. Also ich fange mal von ganz vorne an:
Am Samstag, als wir nach Wangen gefahren sind, musste ich schon eine Weile „brüele“. Was solls, dachte ich mir und hab mich dann hingelegt und geschlafen. Auf einmal hat Papi angehalten und Mami hat mich mit meiner Reisebox aus dem Auto genommen. Kurze Zeit später ist dann Papi mit einem weissen Artgenossen zu mir gekommen – sie nennen ihn Joy und sagen immer, dass dies mein grosser Bruder sei. O.k. dann soll er doch mein grosser Bruder sein. Am Samstag und Sonntag wollte er mir wohl imponieren und hat mir immer sein Dentagard-Lächeln gezeigt. Mittlerweile denkt er sich wohl, dass ich nun weiss wie seine Zähne aussehen und lächelt nicht mehr so viel, denn Mami und Papi sagen immer zu ihm „lo si lo sii“.
Am Sonntag war dann Omi zu Besuch gekommen und hat auch mit mir gespielt. Uui und am Abend war ich gar nicht müde und Mami und Papi haben bis um 23.45 Uhr mit mir gespielt. Dafür habe ich dann auch bis um 07.00 Uhr durchgeschlafen.
Am Montag sind wir dann in den Fressnapf gefahren und haben mir ein neues Halsband gekauft. So, nun konnte ich zum ersten Mal mit Joy laufen gehen. Ich habe eine ganz tolle, weiche Tasche im Leopardenlook, (passt farblich optimal zu mir) in die mich Mami steckt. Sie hat immer mit mir gesprochen und gesagt, dass ich wie eine Schildchrötli aussehe, denn ganz langsam habe ich mein Köpfchen aus der Tasche gestreckt, zuletzt hat man sogar meine weissen Pfötchen gesehen. Das war toll!!!! Am Dienstag wurde ich auch wieder in die Tasche gesteckt und wir haben zusammen (Joy, Mami und ich) einen Spaziergang gemacht. Auf einmal hat Mami die Tasche aufgemacht und mich auf eine grooooose Wiese gesetzt. Nein, nein, das war nichts für mich, alles war so gross und meine Öhreli haben wir ein Wackelpudding „gschlötterlet“. Ich bin dann selber in die weiche, schöne Tasche zurück gestiegen. Aber am Nachmittag ist dann Mami mit mir nach draussen gegangen und ich bin auf der Wiese von unserem Nachbar Ueli rumgelaufen. Auch da war alles so gross und neu.
Am Mittwoch sind wir wieder spazieren gegangen und wieder hat sich meine weiche Tasche geöffnet und Mami hat mich wieder auf die grosse Wiese gestellt. Ich habe allen Mut zusammengenommen und bin halt dort rumgelaufen. War gar nicht schlecht, aber schon bald war ich müde und musste unbedingt wieder in meine weiche Tasche gehen. Ich war richtig kaputt und bin noch während des Spaziergangs eingeschlafen.
Dann ist am Donnerstag etwas ganz komisches passiert. Unser Garten war am Morgen ganz weiss und sehr kalt. Meine armen Pfötchen wurden ganz fest nass, das hat mir gar nicht gefallen. Es wurde dann auch wieder Zeit für unseren gemeinsamen Spaziergang. Hat mich Mami doch auf diese dreckige und nasse Strasse gesetzt und wollte, dass ich dort laufe – nein, nein nicht mit mir. Ich habe mich dann auf Mamis Schuhe gesetzt und einen Sitzstreik gemacht. Jupi, gewonnen ich durfte dann wieder in meine weiche Leopardentasche steigen und wurde auf dem ganzen Weg getragen.
Mami hat mir etwas von einer Welpen Spielstunde erzählt und dass ich da am Samstag hin muss. Was ist denn das wieder Neues? Ich lass das mal auf mich zukommen und warte ab, ansonsten mach ich halt wieder meinen Sitzstreik!!! (Anmerkung von Mami: Da schauen wir dann mal!!)
Leider geht Papi jeden Morgen aus dem Haus und kommt erst am Abend wieder nach Hause. Mami sagt, dass er arbeiten geht, damit wir „Fressi“ kaufen können. Aber wenn er dann nach Hause kommt, habe ich eine riesen Freude und er spielt dann immer mit mir. Ich geniesse diese Zeit mit ihm.
Wie ihr seht, geht es mir gut und meine Eltern passen sehr gut auf mich auf. Ich habe schon einen
2. Namen erhalten. Mami nennt mich „Rambazamba-Wiebli“, das sagt wohl schon sehr viel aus, oder??!!!
So, nun sage ich euch auf Wiedersehn bis zum nächsten Mal
Eure Kylie my Darling
Dreams from Biewerland
Kylie zu Hause
Kylie in ihrem neuen Zuhause
2. Brief
Anfangs März 2011
Wuff, wuff, hallo Mami Yvonne und Papi Detlef
Nun ist es schon bald 2 Wochen her, seit ich euch verlassen habe. Ich muss euch unbedingt erzählen, was ich wieder neues erlebt habe. Von meiner ersten Welpen Spielstunde hat Mami euch ja bereits ausführlich berichtet. War wirklich mega toll und ich freue mich schon wieder auf Samstag wenn ich mit meinen 2 Artgenossen rumtollen kann. Diese Woche musste ich jedes Mal auf unserem gemeinsamen Spaziergang auch laufen. Ist gar nicht soo schlimm, den ich laufe immer meinem grossen Bruder Joy nach. Wenn wir in Rickenbach angelangt sind, darf ich wieder in meine weiche Tasche steigen. Ich habe schnell rausgefunden, dort wo die Eisenbahnschwelle liegt, dort muss ich nur warten und Mami stellt die Tasche dann ab und lässt mich in diese einsteigen. Ich bin doch sooo clever. Auch hat es auf der grossen Wiese so viel Gras, dass ich dort getrost mein Häufchen machen kann. Mami gibt mir danach immer ein Guddeli und sagt, dass ich ein grosses Meiteli bin.
Nur muss ich euch eines sagen, meine neuen Eltern sind schon etwas verdreht. Am Anfang haben sie immer zu Joy gesagt, dass er mich in Ruhe sein lassen soll (lo si lo si) und nun sagen sie zu mir „lo ne lo si“, versteht ihr das? Ich weiss zwar schon, was sie mir sagen wollen, aber manchmal höre ich einfach nicht hin, denn es macht mir Freude Joy zu provozieren. Am meisten Spass habe ich mit Joy wenn es ums fressen geht, da sind wir zwei gute Freunde. Ich darf zuletzt seinen Napf auslecken und er dafür meinen.
Am Mittwoch musste ich mit zum Einkaufen. Mein Gott, das soll Frauensache sein? Für mich war das der reinste Stress und ich musste ganz fest hecheln. Mami ist dann sofort mit mir nach Hause gegangen und danach durfte ich mich im Garten erholen. Wir waren ja schon zusammen am Bahnhof um Papi abzuholen; aber das war für mich nicht so brutal wie das Einkaufen. Pfui, zum Einkaufen geh ich nie mehr mit. (Anmerkung von Mami: Das nächste Mal gehen wir nur ins Einkaufscenter, damit Kylie den Umgang mit vielen Menschen lernt).
Ich glaube Joy hat mich auch schon ein bisssschen lieb. Er hat schon ganz lieb am meinem Bäuchlein gerochen. Apropos Bäuchlein, seit Montag habe ich das Fressen entdeckt und finde alles sehr gut. Joy und ich bekommen täglich 2 Morzarella-Kügeli und etwas Milchwasser. Da steh ich ganz besonders drauf. Mami Yvonne, deine Rinderstängeli sind der Hammer. Ich bin ganz „gigerig“ darauf und kann es kaum erwarten, wenn ich nach dem Spaziergang einen solchen bekomme.
Mit dem „Bisi und Gagi“ klappt es in der letzten Zeit nicht mehr so richtig. Z. B. am Donnerstag konnte ich um 05.30 Uhr nicht nach draussen gehen, da die Wangner im Moment närrisch sind. Haben die doch um 05.00 Uhr einen lauten Knall abgegeben und dann ganz laute Musik und Geräusche gemacht. Also hab ich halt mein Häufchen im Wohnzimmer platziert. Mami hat schon etwas komisch geschaut, aber die spinnt ja wohl, wenn sie denkt, dass ich bei diesem Krach nach draussen gehe. Vor der Dunkelheit habe ich keine Angst, gehe auch im 23.30 Uhr noch alleine nach draussen und spiele mit Joys Kongs und „Stäckeli“.
Mein „Bisi habe ich dann auch im Wohnzimmer gemacht, da Mami auf der Polstergruppe eingeschlafen ist. Habe drum die Nacht zum Tag gemacht und sie war wohl richtig kaputt. Irgendwie sieht sie auch komisch aus, sie hat so braune Ringe um die Augen.
Nächste Woche hat dann Papi auch Ferien. Dann gehen wir mal nach Murten zu Papi-Omi und Papi-Opi. (Mit dem Autofahren klappt es ja schon sehr gut!!!) Bin ja gespannt was das für liebe Leute sind. Bis jetzt hab ich nur nette Leute kennengelernt.
Ihr seht, es läuft immer was und mir wird es nie langweilig.
So, nun sage ich euch auf Wiedersehn bis zum nächsten Mal
Eure Kylie my DarlingDreams
from Biewerland
3. Brief
Mitte März 2011
Wuff, wuff, hallo Mami Yvonne und Papi Detlef
Wie die Zeit vergeht, nun bin ich ja schon drei Wochen in meinem neuen Zuhause. Auch in dieser Woche habe ich viel Neues erlebt. Mami hat so eine scheiss Freude, dass man mit mir so gut Autofahren kann, deshalb haben wir am Montag Uri Mama besucht. Sie hatte eine riesen Freude an mir. Habe auch in ihrem Garten mein „Bisi und Gagi“ gemacht. Ach ja, hab ich euch schon erzählt, dass ich diese Woche alle meine Geschäfte draussen im Garten oder auf unserem Spaziergang erledig habe? Ich bin halt schon ein grosses „Meiteli“ und weiss was sich gehört.
Am Dienstag sind wir dann zum Tierarzt gegangen. „Läck“ hatten die dort in der Praxis eine Freude an mir. Ich bin der erste BYT in dieser Praxis. Die Impfung habe ich ohne Probleme über mich ergehen lassen. Aber dann, am Abend ging es mir gar nicht gut. Zu allem Elend war auch Mami zum ersten Mal nicht Zuhause. Ich habe nur noch „gschlötterlet“ und alle meine Haare hingen nur noch so runter. Als Mami dann nach Hause kam, hat sie mich auf die Arme genommen und mir sofort Notfallkügeli gegeben. Nach einer halben Stunde habe ich mich etwas beruhigt. Mami war die ganze Nacht wach und hat sich um mich gesorgt. Aber eben ich bin doch keine Memme, am Morgen ging es mir dann wieder (Rambazamba) gut und Mami und Papi waren richtig glücklich.
Am Donnerstag haben wir einen schnellen Abstecher nach Murten gemacht wo ich Papi-Omi und Papi-Opi kennen lernen durfte. Das sind zwei ganz liebe Menschen und ich bin glücklich, dass ich zwei so liebe Omis und einen so tollen Opi habe. Am Nachmittag hat Papi unseren Pavillon auf dem Sitzplatz aufgestellt. Ui, nun sitzen Mami und Papi dort drunter wenn ich draussen spiele.
Joy war diese Woche auch ganz lieb zu mir. Er mag es einfach nicht, wenn ich an seinen Schnauz rieche oder hänge. Mir egal, ich mach es trotzdem.
Diese Woche ist Papi immer mit Joy und mir laufen gegangen. Das war toll!! Er hat mir etwas Tolles gelernt: Wenn ich auf einen liegenden Baumstamm steige und dort sitz mache, bekomme ich ein „Guddeli“. Da ich ja seit fast zwei Wochen richtig verfressen bin, habe ich diese Übung auf jedem Baumstamm gemacht. Papi hatte zuletzt keine „Guddelis“ mehr für mich. Dumm gelaufen!!
Am Freitag wurde unsere Höhle mal wieder richtig durchgeputzt. Zuerst habe ich geschlafen und dann wollte ich Mami noch helfen. Diese hatte aber keine Freude und sagte immer:“ so wird eg nie fertig“. Papi ist dann mit Joy und mir laufen gegangen.
Hier hat es so viele Hunde. Ich habe schon Donar einen Mittelschnauzerrüden, Amy eine Gordon Setterhündin, Nala eine Schäferhündin, Divina ein Westymädchen, Hero ein Labradorrüde kennen gelernt. Alle sind ganz lieb zu mir, vor allem Donar ist ein richtiger Schatz.
Heute Samstag sind Joy und ich das erste Mal alleine Zuhause geblieben. Als Mami und Papi nach einer Stunde zurück waren, haben wir beide noch gelebt, das Haus ist auch noch gestanden. Was wir zwei in dieser Stunde gemacht haben, bleibt unser Geheimnis.
Und dann war ich ja noch in der Welpen Spielstunde. Es war wieder toll! Heute war ein Westy mit dabei, welcher mich zu Beginn der Stunde richtig bedrängt hat. Dem hab ich’s dann aber auch gegeben und schnell mal gezeigt, dass auch ein so kleiner Hund nicht alles mit sich machen lässt. Nicole unsere Ausbildnerin hat richtig Freude an mir und zu Mami gesagt, dass ich ein ganz toller Hund bin.
Daheim angekommen, wollte ich eigentlich noch etwas spielen. Mami hat mich dann zu sich ins Bett genommen und wir haben dann Seelig miteinander (Papi ist dann auch noch dazu gekommen) gepennt.
So, nun sage ich euch mal wieder „tschüss zäme“ bis zum nächsten Mal
Eure Kylie my Darling
Dreams from Biewerland
PS: Nächste Woche geht Mami wieder arbeiten und Papi passt auf uns Vierbeiner auf!!
4. Brief
Gegen Ende des Monats März 2011
Wuff, wuff, hallo Mami Yvonne und Papi Detlef
Wie die Zeit doch vergeht, nun bin ich schon seit fünf Wochen in meinem neuen Zuhause. Joy und ich meistern den Alltag prima. Papi geht nun wieder den ganzen Tag ausser Hause um zu arbeiten und Mami am Morgen oder am Nachmittag. Ich merke, wie Mami immer nachgrübelt, was wir Zwei in dieser Zeit wohl machen. Die soll doch nicht so viel nachdenken, denn am Wichtigsten ist doch, dass keiner von uns irgendwelche Blessuren hat wir nichts kaputt machen.
Mein Bisi kann ich auch schon 5 Stunden halten und in der Nacht geh ich auch nicht mehr raus.
Wenn Mami dann nach Hause kommt, gibt’s zuerst Morzarellakügeli und dann heisst es ab in den Wald. Da ich nun schon ein grosses Meiteli bin, will ich nicht mehr in der doooofen Tasche getragen werden. Schliesslich hat mir Mutter Natur vier Beine gegeben, die ich schon sehr gut einsetzen kann. Im Wald laufe ich auf jedem herumliegenden Baumstamm rum , egal ob gross oder klein, ich habe riesen Spass daran. Auch gibt es da so viele Gerüche, die auf schnüffeln muss. Und Joy hat mir schon diverse Wasserlöcher in den Bäumen gezeigt, damit ich mich unterwegs verpflegen kann. Ein richtig tolles Hundeleben – oder!!!???
Samstags geht’s dann ab in die Welpen Spielstunde. Am Plausch-Parcours habe ich immer mega Spass. Dort rette ich mich auch hin, wenn die anderen Hunde mich mal wieder überrumpeln wollen. Da bin ich sicher und kann sie dann von oben zurechtweisen!! Clever – he!!
Eigentlich wollte Mami euch noch mein Gewicht mitteilen – dumm gelaufen, unsere Küchenwaage geht nur bis 2 kg. Fazit: Ich habe ich also die zwei Kilogramm-Marke überschritten!!!!!!
Auch sind meine Beine schon viiiel länger geworden, ich komme in Sachen Grösse wohl eher nach Mami Beauty.
Nun hat Mami auch die Transportbox aus dem Schlafzimmer verbannt, da ich ja (pssst nicht weitersagen) im grossen Bett schlafen darf. Es ist so schön da und ich schlafe herrlich und träume dann von euch. Zum Leid von Papi fühle ich mich halt in seinem Gesicht am wohlsten und so kommen auf einmal in der Nacht die Worte: „eg cha nümme schnufe“. Halb so schlimm, der schläft dann auf einmal wieder ein und hat vergessen, dass ich ja noch da bin.
Der Staubsauger und ich sind ganz tolle Freunde. Immer wenn dieser läuft, fordere ich ihn mit lautem Gebelle zum Spielen auf. Nun sperrt Mami mich immer nach draussen, damit sie mal fertig wird mit putzen. Voll fies, wenn da doch jemand wäre der mit mir spielt. Apropos spielen, am Abend breitet Mami oder Papi die Decke aus und dann geht die Post ab. Rambazamba bis ich nicht mehr kann. So gegen 21.00 bis 22.00 Uhr bin ich dann total müde, steige auf die erste Stufe der Treppe für nach oben und zeige, dass ich nun ins Bett will.
Bei diesem schönen Wetter verbringe ich viel Zeit draussen im Garten. Ich spiele, renne und schlafe dann im Rasen. Rasen? Irgendwie hat es dort seit drei Wochen so viele Buddellöcher – ich muss doch schauen ob es eventuell Mäuse oder sonstiges Ungeziefer hat.
Ich versichere euch, mir geht es sehr gut und alle meinen, dass ich immer hübscher werde.
Nun sage ich euch adieu, bis zum nächsten Mal
eure Kylie my Darling
Dreams from Biewerland
5. Brief
Muttertag 2011
Wuff, wuff, hallo Mami Yvonne und Papi Detlef
Endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Nun bin ich schon 20 Wochen alt und ein richtig grosses Meiteli geworden. Im Moment bin ich ein armes Huscheli, denn ich bin voll im Zahlwechsel. Die hinteren Zähne sind alle schon da, nun sind die Vorderen dran. Ich sehe aus wie ein Zahnlückenbaby. Mami stresst mich richtig, da sie unbedingt eines meiner Zähnchen haben möchte, aber die fresse ich lieber selber!
Es läuft immer was bei uns, jeden Tag gehen wir in den Wald und ich habe ein riesen Gaudi. Kürzlich waren wir noch am Abend mit 3 weiteren Hunden spazieren gegangen. Ich war die Kleinste und durfte mit allen grossen Hunden rumrennen. Das hat so viel Spass gemacht und nun habe ich schon wieder neue Freunde gefunden.
Diese Woche war noch der Maler bei uns, denn die Fenster mussten gestrichen werden. So hilfsbereit wie ich bin, wollte ich Geri auch ein wenig helfen. Mami meinte, dass das viel zu teuer wird, wenn ich da mitarbeite und dass Kinderarbeit in der Schweiz verboten sei. Also sind wir am Freitag mit meiner Freundin Divina (das ist der Westi, welcher mit mir in die Hundeschule geht) eine Stunde laufen gegangen. Da Mami noch nicht nach Hause wollte, sind wir noch zu Divina nach Hause gegangen um zu „käfele“ (Kaffee trinken). Divina und ich haben dann noch eine Stunde im Garten miteinander gespielt, bis wir dann um 11.00 Uhr aufgebrochen sind. Potz, war ich danach aber kaputt. Mami hatte schon Angst, dass es mir nicht gut gehe, da ich den ganzen Nachmittag geschlafen habe (so konnte wenigstens der Maler ohne Probleme noch die Fenster fertig streichen!!). Auch am Abend war bei mir tote Hose und ich bin dann auch schon früh schlagen (natürlich im grossen Bett) gegangen.
Am Samstag ist etwas passiert, das hat es noch nie gegeben. Mami war den ganzen Tag fort und ist erst um 22.30 Uhr nach Hause gekommen. Sie war in Mailand shoppen und hat mir ein wunderschönes Nuscheli mitgebracht (siehe Foto). Natürlich in rosa!! Ich war richtig aufgestellt, als sie endlich wieder da war und habe dann die Nacht ganz nahe bei ihr geschlafen und mich richtig wohl gefühlt. Nicht, dass Papi das nicht gut gemacht hätte, aber ich habe halt auch mein Mami wahnsinnig lieb.
Anmerkung von Mami: Schliesslich bin ich ja ihr Fürsorgegarant und Kylie ist eine kleine Kleblaus.)
Heute waren wir zusammen im Garten und haben diesen auf Vordermann gebracht. Mit etwas habe ich schon Mühe, niemand freut sich so richtig wenn ich mithelfen will – wieso das???
Habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich nun in die Junghundeschule gehe? Ich finde das toll, denn nun lerne ich fürs Leben. Sitz beherrsche ich schon perfekt, nur „platz“ ist nicht so mein Ding. Jetzt lernen wir Leinenlaufen und andere tolle Sachen. Aber eine ganze Stunde schaffe ich noch nicht. Mami nimmt mich dann auf den Arm und wir zwei beenden dann die Lernstunde.
So, nun beende ich mal wieder einen meiner Brief mit ganz vielen Grüssen und Küsschen.
Amy wünsche ich alles Gute und eine gute “Schwangerschaft“ und ganz viele gesunde Babys im Juni.
Eure Kylie my Darling
Dreams from Biewerland

